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| Lage: |
17° 56' südlich des Äquators, 65° 19' westlich von Greenwich |
| Meereshöhe: |
2'000 bis 3'000 m ü. M. |
| Land: |
Die Provinz Mizque ist eine von 16 Provinzen des Departementes Cochabamba, das seinerseits zu Bolivien gehört. |
| Politische Gliederung: |
Die Provinz Mizque ist unterteilt in
- 5 Sektionen Mizque, Villa Viscarra, Alalay, Tin Tin und Rakaypampa
- 17 Kantone
- 182 Gemeinden
Hauptort ist Mizque mit rund 4'000 Einwohnern |
| Einwohner: |
Ca. 50'000 Einwohner oder rund 10'000 Familien ~ 12 Einwohner pro km² |
| Klima: |
Durchschnittstemperatur 16 bis 18 °C in der Talschaft, kühler in den Bergen; 300 bis 700 mm Niederschlag, Regenzeit von Dezember bis März |
| Sprachen: |
Zwei Drittel der Einwohner sprechen praktisch nur Quetschua, ein Drittel Quetschua und Spanisch, kaum jemand spricht nur Spanisch. "Mizqui" ist ein Quetschua-Wort und bedeutet "süss, mild". |
| Wirtschaft: |
Die Landwirtschaft bildet den wichtigsten Wirtschaftszweig. Hauptsächliche Kulturen sind: Kartoffeln, Mais, Weizen, Gerste, Erdnüsse, Zwiebeln, seit kurzem auch Karotten. |
| Kolonisation: |
Das Dorf Mizque wurde von den Spaniern am 20. September 1603 gegründet. |
| Einkommen: |
Nach einer Statistik des Welternährungsprogrammes liegt das Einkommen der Mizqueos bei rund 1100 US-$ pro Kopf und Jahr, wobei gleichzeitig rund zwei Drittel sehr arm und fast die Hälfte Analphabeten sind. Mindestens beim Einkommen dürfen erhebliche Zweifel angemeldet werden, denn eine 5-köpfige Familie müsste so über 5000 US-$ verdienen, was im allerbesten Fall für einige wenige Familien zutreffen könnte. Z.B. ein Lehrer verdient weniger als 200 US-$ pro Monat, ein Agronom 300 US-$, einzelne Händler kommen vielleicht auf etwas mehr. Dann hat sich's. Vielleicht drücken die Minen von Vila Vila den Durchschnitt in die Höhe. |
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